Sundarbans Fair Leder Stage

Jute: ein besonderer Werkstoff!

Die Pflanzen werden vorgezogen und mit einer Größe von 15 bis 20 cm gepflanzt. Nach etwa vier Monaten kann geerntet werden.
Die Pflanzen werden anschließend 20 Tage geröstet bevor die Fasern von Hand ausgelöst und in fließendem Wasser gewaschen und danach getrocknet werden. Die Fasern werden, vor dem Spinnen, mit Öl behandelt um die Verarbeitung zu erleichtern.

Die Jutefasern haben einen goldenen, seidigen Glanz, daher werden sie auch die goldene Faser genannt. Jute lässt sich gut färben und ist vollständig biologisch abbaubar. Sie hat ein hohes Wasseraufnahmevermögen, ist bedingt reißfest und verrottet schnell. Die hohe Dehnfestigkeit bei niedriger Dehnbarkeit, qualifiziert sie als industrielles Garn.
Jutefasern kommen in unseren Jutetaschen hervorragend zur Geltung.

Die Weltproduktion von Jutefasern lag im Jahr 2007/08 bei etwa 2,7 Mio. t. Größter Produzent war Indien (etwa 1,6 Mio. t), gefolgt von Bangladesch (0,9 Mio. t) und anderen südasiatischen Ländern (Myanmar mit etwa 0,04 Mio. t und Nepal mit etwa 0,02 Mio. t). Die Weltproduktion schwankt etwa zwischen 2,3 und 2,8 Mio. t auf einer Anbaufläche von über 1,3 Mio. ha.

Nach der Baumwolle ist Jute mengenmäßig die wichtigste Naturfaser. 10 bis 12 Millionen Kleinbauern leben weltweit vom Anbau der Jute und weitere viele 100.000 Menschen von ihrer Weiterverarbeitung. Der Hauptteil der Produktion wird in Indien und Bangladesch verbraucht.

Jute dominiert mengenmäßig alle technisch genutzten Naturfasern. In den letzten Jahren wurde eine Fülle neuer Produkte mit hoher Wertschöpfung für Jutefasern entwickelt. Heimtextilien, Verbundwerkstoffe, Geotextilien, Papier, Technische Textilien, Dämmstoffe und mehr und mehr Modeartikel und Accessoires.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.
Loading…
Loading the web debug toolbar…
Attempt #